1970

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des 50jährigen Clubjubiläums.Das eigentliche Gründungsfest wurde am Samstag, den 4.7. begangen.Das Festprogramm stellte sich wie folgt dar:

  • 19.00 Uhr Treffen der "Aktiven" und der "Ehrencones" nebst Anhang am Marktplatz (jeder Cones/Ehrencones konnte noch ein befreundetes Paar dazu einladen).
  • Marsch der Beteiligten unter dem klingenden Spiel der Blaskapelle in den festlichgeschmückten Saal des Festkellers.
  • Den offiziellen Teil des Abends bildeten die Grußworte des Vorstands und des Bürgermeisters Hans Reiß, sowie der Vortrag über das "50jährige" des Clubs. Ferner wurden die fünf letzten, noch lebenden Gründungsmitglieder Christoph Bub,Hans Schindler, Georg Nölp, Hans Reichel und Leonhard Knechtel mit der goldenen Clubnadel ausgezeichnet. Rudi Meyer überreichte dem Vostand 2 neue Nachttöpfe.
  • Zum Tanz spielte die Kapelle "The Evergreens".Um Mitternacht wurde Hackfleisch auf einen Schubkarren in den Saal gefahren und an die Anwesenden verteilt.
  • Gegen 5.00 Uhr wurde der Rückmarsch angetreten und gegen 6.00 Uhr ging ein schönes Fest zu den Klängen des "Morgenrots" am Marktplatz zu Ende.


Bild von 1950
1971

Am 3.1. wurde in Oberasbach ein neuer "Landauer" (Kutsche) angeholt.Die Aktion wurde von 2 Ehrencones und 4 Aktiven durchgeführt.Der Kaufpreis von DM 500,- wurde (problemlos) durch eine Sondereinhebung von den aktiven Cones finanziert( ohne Landauer- keine standesgemäße Coneshochzeit!)

Bild von 1950

Am 30.12. wählte die Generalversammlung das Gasthaus Siegling zum neuen Clublokal.

1972

Am 9.11. beschloß die Versammlung, einen monatlichen Cones-Stammtisch abzuhalten.Die Bekanntgabe der Termine erfolgte im Mitteilungsblatt.( Der Stammtisch wurde mangels Masse wieder eingestellt) Im Zuge der Eingemeindung ermöglichte es der Club, daß auch Interessenten aus den Ortsteilen in seinen Reihen aufgenommen wersden konnten.

1973

Anläßlich des Festballs am 31.1. wurde von den Ehrencones eine neue Standarte an die aktiven Cones übergeben. Die anschließende Einweihung derselbigen artete in einem mittelschweren Umtrunk aus.

1974

Am 1.3. wählte die Versammlung das Gasthaus "Zum Löwen" zum neuen Clublokal. Inhaber, Ehrencones Heiner Popp, besiegelte seinerseits die Wahl mit einem 36-l-Faß vom "Feinsten".

1976

Das erste Fußballspiel zwischen Cones und Ehrencones fand am 3. Juli unter großer Zuschauerbeteiligung statt.Die Ehrencones gewannen verdient mit 4:2. Die anschließende Grillfete incl. Siegesfeier am Pavillion des Festkellers dauerte bis in die Morgenstunden. Zur Kirchweih wird in Markt Erlbach zum ersten Mal ein Festzelt aufgestellt.Nach heftiger Diskussion wurde von den "Aktiven" beschlossen, das Bärentreiben offiziell am Bierzelt zu beenden, was sich im nachhinein als "Flop" herausstellte. Seitdem wird der "Bärentanz" wieder traditionell am Marktplatz beendet, was bei der Bevölkerung auch allgemein Zuspruch findet.

1977

Am 15.4. wurde die Neufassung der Satzung des JCEW beschlossen. Als "Ente" entpuppte sich der Alptraum der etablierten Parteien, daß sich die Cones mit einer eigenen Liste an den Gemeinderatswahlen beteiligen. Das Maibaum-Aufstellen wurde erstmalig von der Volkstanzgruppe Eschenbach umrahmt.Zu einem kulturellen Ereignis wurde ein Jazzabend im Clublokal am 1.10., der vor allem jugendliche Zuhörer anzog Unter der Leitung von Conesbruder "Fuxi-Zweistein-del Monte" bot der "Alex Jazzhaufen" ein beeindruckendes Repertoir seines Könnens.

1978

Am 17.12. neteiligten sich die Cones am 1. Markt Erlbacher Adentsmarkt mit dem Verkauf von Fränkischen Brotzeit-Spezialitäten und "Hochprozentigem Fallobst", wobei sie bei letztgenanntem selbst die besten Kunden waren. Weiter Cones-Auftritte in diesem Jahr waren eine Einladung zum 100jährigen Bestehen des Fleischergehilfenvereins in Fürth, sowie als Festabordnung zum 75jährigen Jubiläum der Zenntal-Eisenbahn.

1979

Nach heftigen Diskussionen und Drängen der Ehrencones wurde beschlossen, den "Schandfleck" (abgetakelter Maibaum) noch vor der Kirchweih zu fällen und nicht erst am 11.11., da sonst die Meinung aufkäme, der JCEW könne sich keinen Kirchweihbaum leisten.

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