1948

Am 13.11 fand in der Brauerei Frühwald eine außerordentliche Versammlung statt, die von Ehrencones Georg Popp geleitet wurde. In ihr wurde nach neunjähriger Zwangspause der Club wieder neu ins Leben gerufen. Man gedachte der 11 gefallenen bzw. verstorbenenen Mitglieder in der Zeit von 1939 bis 1948. Die drei letzten aktiven Cones-Brüder wurden auf Vorschlag von Ehrenvorstand Popp als neue Vorstandschaft anerkannt. Vorstand wurde Hans Schuh, Kassier und Schriftführer Peter Hitz und Clubdepp Hans Finkenkeller. Gleichzeitig erklärten 19 Anwärter schriftlich ihren Beitritt zum JCEW und wurden aufgenommen. Noch während der Versammlung wurden sie von Ehrencones Simon Frühwald belehrt.

1949

Die erste Generalversammlung nach dem Krieg wurde am 01.01. im Clublokal Merz abgehalten. Der Kassenbestand des Clubs betrug DM 141,85. Es wurde beschlossen, wieder einen Festball abzuhalten, neue "Nachthöfen" und neue Abzeichen zu bestellen. Desweiteren wurde ein Ausschuß (Komitee) gegründet, der den Fasching zu organisieren hatte. Am 29.01. wurde der erste Festball der Nachkriegszeit abgehalten. Es spielte die Kapelle Studtrucker aus Dürrnbuch. Bereits einige Tage zuvor wurde der Saal aufwendig geschmückt. Welcher Cones ohne Dame bzw. gar nicht erschien mußte DM 10,- zahlen, wer verspätet kam mußte DM 5,- berappen. Vom 09. bis 10. Juli wurde eine Omnibusfahrt zur Besichtigung von Heidelberg unternommen. In diesen ersten Nachkriegsclubjahren hatte man als Cones die Möglichkeit, sich gegen Entgelt vom clubeigenen "Cones-Auto" vom Wirtshaus nach Hause (bzw. zum nächsten) kutschieren zu lassen. Dieses Auto bestand aus einem handgeschobenen Bierkarren. Pro km mußte für die einfache Fahrt DM 3,- gezahlt werden. 1,- DM Aufpreis mußte gezahlt werden, wenn die Fahrt mit Polsterung (Unterlage eines Strohballens) durchgeführt wurde.

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